Entsafter "Slow Juicer" im Test & Vergleich

Entsafter Slow Juicer im Test und Vergleich

Hallo! Ich freue mich, dass du auf deiner Suche nach einem geeignet Slow Juicer auf meine Ratgeberseite gestoßen bist. Hier erwarten dich viele nützliche Informationen sowie Tipps & Tricks, die dir bei der Suche und Auswahl deines eigenen Slow Juicers helfen werden!

In den letzten Jahren ist das Thema Gesundheit und nachhaltige Ernährung erfreulicherweise wieder in den Fokus unserer Gesellschaft gerückt. Zu unserer Ernährung gehören eben nicht nur Fleisch und Fisch, sondern auch Gemüse und eine Vielzahl Nährstoffreicher Zutaten, die mithilfe eines Entsafters schnell in eine flüssige Form gebracht werden können.

Selbstgepresste Säfte aus frischem Obst, Gemüse, Kräutern und sogar Gräsern können unser Wohlbefinden nachhaltig verbessern. "Mit selbstgepresst meine ich nicht, alle Zutaten zusammen in einen Standmixer zu stopfen und den Einschalter zu drücken..." vielmehr meine ich damit die schonende Variante des Entsaftens mit einem sogenannten Slow Juicer. Was diese Geräte so drauf haben und was sie von herkömmlichen Entsaftern oder Saftpressen unterscheidet, erzähle ich Euch in diesem Erfahrungsbericht.

 

TOP   Modell Preis Bericht
1 Lurch Entsafter Base&Soul Slow Juicer Lurch Entsafter Base & Soul Slow Juicer
Entsafter
nur 59,90 €
2 Severin ES 3571 Slow Juicer Severin ES 3571 Slow Juicer
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nur 88,45 €
149,90 €
3 Panasonic MJ-L500S Slow Juicer Panasonic MJ-L500S Slow Juicer
Entsafter
nur 125,89 €
4 BioChef Axis Slow Juicer BioChef Axis Slow Juicer
Entsafter
nur 249,00 €
269,00 €

Slow Juicer holen mehr aus deinem Obst und Gemüse heraus!

Slow Juicer holen mehr aus Obst und Gemüse heraus.

Der Sinn eines Slow Juicers besteht darin, Dein Obst und Gemüse so schonend wie möglich zu entsaften. Seit Beginn des Hypes um Säfte, Smoothies & Co. haben viele Hersteller eigene Entsafter, Standmixer und Saftpressen entwickelt und auf den Markt gebracht. Das ist schon mal ein Fortschritt. Allerdings haben sich viele Unternehmen auf die Produktion von elektrischen Standmixern und Zentrifugen-Entsaftern versteift.

Warum ist das nicht so gut? Der große Nachteil von elektrischen Standmixern/Zentrifugenentsaftern ist die meist hohe Arbeits-Drehzahl. Durch die hohe Drehzahl entsteht zwangsläufig Wärme, die sich negativ auf die im Saft enthaltenen Nähstoffe auswirkt. Dazu gleich mehr.

Was ist der größte Vorteil des Slow Juicers?

Dadurch das während des Press-Vorganges lediglich mit einer niedrigen Umdrehungszahl gearbeitet wird, entsteht bei der Verarbeitung des Pressguts keine Hitze. Zentrifugenentsafter arbeiten dagegen mit hohen Drehzahlen und einer entsprechenden Wärmeentwicklung. Es gehen beim Entsaften also so gut wie keine Nähstoffe durch Wärmeentwicklung verloren und die Oxidation wird auf ein Minimum reduziert.

Das Obst und Gemüse wird bei vielen Slow Juicern mit einer sogenannten Press-Schnecke oder Presswalze langsam ausgepresst. Dadurch wird das Maximum an Inhaltsstoffen aus deinem Pressgut geholt. Der ganze Arbeitsgang wird auch als Kaltentsaften bezeichnet und gilt als die schonendste Variante des Saftpressens.

Tägliche Obst-Smoothies sind nicht gut für die Figur!

Tägliche Obst-Smoothies sind nicht gut für die Figur.

Wie was?! Wie bei allen Dingen im Leben, gibt es auch bei dem Konsum von Obst gewisse Grenzen. Viel hilft nicht viel. Dies trifft ganz besonders auf Obstsäfte zu. Wenn du jeden Tag einen oder mehrer Obstsäfte in deinem Standmixer durchpürierst und trinkst, dauert es nicht lange bis sich dies auch auf Deinen Hüften bemerkbar machen wird. In so einem Saft sind nämlich nicht nur Vitamine, sondern auch Unmengen an Fruchtzucker.

Hier lautet meine Devise "weniger ist mehr". Ich bereite mir morgens und/oder mittags einen kleinen Energyshot mit meinem manuellen Slow Juicer zu und habe damit bisher gute Erfahrungen gemacht.

Wie arbeitet ein Slow Juicer?

Zuallererst musst du wissen, dass es zwei verschiedene Bauarten von Slow Juicern gibt. Und zwar unterscheidet man zwischen horizontalen und vertikalen Geräten. Worin sich diese grob unterscheiden, erläutere ich dir jetzt:

Horizontaler Slow Juicer

Horizontaler Slow Juicer.

Nehmen wir als Beispiel unseren Manuellen Slow Juicer von Lurch. Hier musst du dein Obst, Gemüse, Kräuter oder gesammelten Gräser über einen Einfüllschacht auf der Oberseite der darunter liegenden Press-Schnecke zuführen. Um die Förderschnecke in Gang setzen zu können, musst du mithilfe einer Handkurbel auf der Rückseite anfangen zu Kurbeln. Dank der guten Übersetzung geht dies ohne großen Kraftaufwand. Selbst bei hartem Gemüse wie Mohrrüben.

Die Pressschnecke befördert das Pressgut in Richtung Auslauf. Da die Förderschnecke nach vorne hin konisch zuläuft, wird zunehmend mehr Druck aufgebaut. Durch diesen Druck wird ein Maximum an Saft aus den Zutaten gepresst und über einen Auslauf in einen zuvor untergestellten Behälter abgegeben. Der Rest (Abfall/Trester) landet in einem separaten Behälter.

Hingegen brauchst du die elektrische Variante natürlich nicht von Hand antreiben. Der Pressvorgang ist aber derselbe. Zahlreiche elektrische Slow Juicer Modelle setzten auf Doppelwalzen. Ebenfalls mit sehr gutem Ergebnis.

Horizontale Elektro-Slow Juicer sind hervorragend für die Herstellung großer Saftmengen geeignet, wohingegen manuelle Geräte eher für kleinere Mengen gedacht sind.

Vertikaler Slow Juicer

Vertikaler Slow Juicer.

Im Vergleich zum horizontalen Slow Juicer arbeiten die vertikalen Geräte meist mit einer Kombination aus Messer und Presswalze. Die zu pressenden Zutaten werden oben in das Gerät gesteckt und von Messern grob zerkleinert. Die Stückchen rutschen anschließend runter in eine Walze und werden ausgewalzt. Der ganze Vorgang läuft automatisch ab und erfordert bei den meisten Geräten keine Mitarbeit.

Als nächstes werden die bereits bearbeiteten Zutaten gegen ein Rundsieb gepresst. Der dabei austretende Abfall/Trester wird abgestreift und ausgesondert. Der Saft wird je nach Gerät entweder innen gesammelt oder direkt in eine untergestellte Schüssel abgegeben.

Vertikale Elektro-Slow Juicer eignen sich am besten für kleinere Mengen. Wenn du jetzt jeden Tag ein paar Liter Saft pressen möchtest, solltest du zum horizontalen Kaltentsafter greifen.

 

 

Video: Vertikaler Slow Juicer vs. Zentrifugenentsafter

Was passiert mit Strunk, Schale und Kernen beim Slow Juicen?

Wie im vorherigen Punkt kurz erwähnt, nennt man den ausgepressten Abfall, Trester. Hierzu gehören unter Anderem Strunk, Kerne und Schalen. Eben alles, was nicht in einen kaltgepressten Saft gehört. Im Falle des Lurch Slow Juicers wird eben dieser Trester aufgrund seiner Konsistenz zuverlässig nach vorn zur Spitze geschoben und als trockene Masse rausgedrückt. Auch für den Trester ist ein extra Behälter im Lieferumfang enthalten. Bei diesem Gerät kannst du zum Beispiel bedenkenlos Johannisbeeren mitsamt Strunk verarbeiten. Da verstopft nichts. Strunk und Co. kommen allesamt ausgepresst vorn raus. Mehr über den Lurch Base&Soul Slow Juicer erfährst du in unserem Testbericht.

Sowohl manuelle als auch elektrische Geräte sondern den Trester ab, sodass dieser nach dem Arbeitsgang nicht wieder mit dem gewonnenen Saft zusammen kommen kann.

Für wen eignet sich ein Slow Juicer?

Für wen eignet sich ein Slow Juicer?

Prinzipiell eignet sich so ein Gerät für all diejenigen, die Ihrem Körper einmal am Tag etwas gutes tun wollen. Hier rede ich von kleinen Mengen frisch gepresstem Saft bestehend aus Obst, Gemüse, Kräutern und Gräsern. Ein oder zwei Säfte pro Person reichen am Tag vollkommen aus und sind schnell zubereitet.

Wir werden Dir demnächst leckere Rezepte mit nährstoffreichen Kombinationen zur Verfügung stellen, von denen Du vielleicht bisher noch nichts gehört hast. Alles für einen guten Start in den Tag und reichlich Energie bis in die Abendstunden.

Unser Experten-Tipp:
1,1 Kg Johannisbeeren lassen sich mit dem manuellen Lurch Slow Juicer in ca. 12 Minuten entsaften. Die Saftausbeute liegt bei gut einem Liter.

 

Was ist mit Oxidation gemeint?

Selbst frisch gepresste Säfte können während der Herstellung oxidieren. Das heißt, dass gewisse Inhaltsstoffe in Kombination mit Luft/Sauerstoff reagieren. Diese Reaktion nennt sich Oxidation. Sie wirkt sich negativ auf die im Saft enthaltenen Nährstoffe und den Geschmack aus. Auch hier ist der Slow Juicer im Vergleich zum Standmixer/Zentrifugenentsafter im Vorteil. Da das Gerät langsam und sehr schonend arbeitet. Hingegen werden beim Mixer größere Mengen an Sauerstoff untergerührt, die wiederum die Oxidation beschleunigen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Slow Juicer achten?

Zuerst musst du dir die Frage stellen, ob du einen strombetriebenen Slow Juicer haben möchtest, oder lieber mit einem manuellen Gerät selbst Hand bei der Herstellung anlegen möchtest. Die Ergebnisse werden sich je nach Gerät letztlich ähneln.

  • Beim elektrischen Slow Juicen musst du lediglich die Zutaten zuführen und zugucken.
  • Beim manuellen Slow Juicen musst du langsam selbst Kurbeln und dabei die Zutaten zuführen. Stichwort "Lifestyle".

Wir haben uns für einen Entsafter ohne Strom entschieden, da wir hier wesentlich flexibler sind was den Standort angeht. Beide Gerätevarianten haben zwei Eigenschaften gemeinsam: Eine niedrige Drehzahl und ein Maximum an Saftausbeute.

Einige Kaltentsafter arbeiten mit Presswalzen oder Pressschnecken, andere mit Messern und Walzen. Entscheidend ist hier das Getriebe. Die untersetzten Getriebe haben generell viel Kraft. Bei der Verwendung eines Slow Juicer musst du meist im Vorfeld die Zutaten in eine für den Einfüllschacht passende Größe bringen. Die Zutaten werden anschließend entweder Walzen zugeführt und gegen ein Sieb gedrückt oder über eine konisch zulaufende Schnecke zunehmend stark gepresst. Die Saftausbeute ist bei beiden Varianten super und definitiv höher als bei herkömmlichen Entsaftern.

Für Deine Kaufentscheidung ist auch entscheidend, wieviel du in der Woche entsaften möchtest. Wenn du jeden Tag für eine vierköpfige Familie Obst und Gemüse entsaften möchtest, macht ein horizontaler Elektro-Slow Juicer durchaus Sinn.

Wenn du wie wir eher gelegentlich größere Mengen entsaften möchtest und lieber jeden Tag 2 - 4 Gläser frisch zubereiten willst, eignen sich sowohl horizontale Kaltensafter wie unser Lurch Base&Soul Slow Juicer, als auch elektrische Geräte vertikaler Bauart. Die horizontalen Geräte kommen speziell mit Gräsern wie Weizengras etwas besser klar.

Video: Manueller Slow Juicer von Lurch

Drehzahl des Slow Juicer als Kaufkriterium?

Das der Name Slow Juicer (Langsam-Entsafter) durch eine niedrige Umdrehungszahl herrührt, dürfte ja klar sein. Vor allem bei den elektrischen Entsaftern variieren die Drehzahlen zwischen 40 und 120 Umdrehungen in der Minute. Wer jetzt denkt, dass automatisch das Gerät mit der niedrigsten Anzahl an Umdrehungen auch das bessere ist, täuscht sich. Letztlich kommt es auf die Effektivität des Pressvorgangs an. Also auf welche Art der Slow Juicer die Zutaten entsaftet. Die oben genannten Varianten (Walze und Schnecke) sind sicherlich die effektivsten. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob der Saft mit 40 oder 70 Umdrehungen pro Minute gewonnen wird.

Unser Experten-Tipp:
Wichtig ist, dass durch das langsame Entsaften kaum Wärme entsteht und dadurch die Oxidation auf ein Minimum reduziert wird. Das schaffen ausschließlich Slow Juicer!

Was kann ich mit einem Slow Juicer alles entsaften?

Gemüse entsaften mit einem Slow Juicer.

Mit einem Slow Juicer lässt sich so ziemlich alles entsaften. Zutaten die sich gut entsaften lassen sind:

  • Apfel
  • Zitrone
  • Birne
  • Tomate
  • Gurke
  • Kohlrabi
  • Mohrrübe
  • Beeren
  • Trauben
  • Kräuter
  • Gräser wie Weizen- oder Gerstengras (Empfehlung für Gräser: Horizontaler Slow Juicer)
  • usw.

Im Prinzip kannst du mit den Geräten so ziemlich alles an Obst, Gemüse, Kräuter und Gräser entsaften.

Vorteile eines Slow Juicer

  • Niedrige bis keine Wärmeentwicklung
  • Maximale Presskraft
  • Super Saftausbeute
  • Wenig Oxidation
  • Mineralstoffe, Nährstoffe, Vitamine und Enzyme bleiben zum Großteil erhalten
  • Anspruchsvolles Pressgut wie Gräser, Wildpflanzen und Beeren sind für die meisten Slow Juicer kein Problem
  • Wenig Abfall (Trester)
  • Geringe Geräuschentwicklung
  • Meist gut zu reinigen

Nachteile eines Slow Juicer

  • Die Saft-Herstellung dauert länger als bei Zentrifugalentsaftern
  • Elektrische Slow Juicer kosten mehr als Zentrifugenentsafter
  • Zum Teil haben die Geräte recht kleine Einfüllschächte, was eine gewisse Vorarbeit voraussetzt
 

Fazit: Ein Slow Juicer sollte in keiner Küche fehlen.

Wenn du dir, deiner Familie und/oder deinen Lieben regelmäßig etwas Gutes tun möchtest, ist die Anschaffung eines Slow Juicers eine gute Investition in die gemeinsame Gesundheit. Du hast die Auswahl deiner Zutaten selbst in der Hand und weißt, was in deinem Saft drin ist. Durch die schonende Verarbeitung deiner gewählten Zutaten kannst du stets sicher sein, dass ein Maximum an Nährstoffen erhalten bleibt. Wenn du jetzt noch einen eigenen Gemüse oder Obstgarten hast, ist der Slow Juicer ein - wie sagt man so schön "MUST HAVE"! :)

Ich hoffe, dass ich dich auf deiner Suche nach deinem zukünftigen Slow Juicer zielführend beraten konnte.

Viel Spaß beim Slow Juicen wünscht Dir
Ralf von mein-haushaltsexperte.de

 

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MarkeLurchSeverinPanasonicBioChef
Modell200510ES 3571MJ-L500SBCAX
FarbeGrau/WeissGrau/SchwarzSchwarz/SilberSchwarz/Silber
MaterialKunststoff/EdelstahlKunststoffKunststoff/EdelstahlKunststoff
ZerlegbarkeitEntsafter-Gehäuse, Förderschnecke, Saftauslauf/TresterauslaufEinfüllschacht, Press-Schnecke, Sieb, AuslaufEinfüllschacht, Press-Schnecke, Tropf-StoppEinfüllschacht, Press-Schnecke, Sieb, Aufsätze
Saugfüße1 St.kAkA4 St.
AntriebsartManuellElektrischElektrischElektrisch
BesonderheitenLebensmittelecht, spülmaschinengeeignetSiebe aus Edelstahl, Spülmaschinengeeignete Einzelteile, Zurückdrehfunktion, Tropf-StoppTropf-Stopp, Automatischer Abstreifer, Edelstahlverstärke Press-SchneckeDüsen-Anpassung, Pasta-Aufsätze
Produktmaße (BxHxT)12,5 x 22,0 x 30,0 cm26,0 x 42,0 x 22,0 cm18,5 x 43,2 x 17,6 cm18,0 x 33,0 x 38,0 cm
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