Espressomaschinen Test-Übersicht und Vergleich 2018

Espressomaschinen Test-Übersicht und Vergleich

Viele Kaffeefreunde lieben die herkömmliche Herstellung von Espresso, Cappuccino und Co. mit der Espressomaschine. Hier spielt die Handarbeit bei der Kaffeezubereitung noch eine wichtige Rolle und Sie können direkt auf die Qualität des Getränks Einfluss nehmen.

Bevor Sie sich zum Kauf einer Espressomaschine entschließen, sollten Sie sich vorher umfassend über die Technik der Geräte und die Maschinen selbst bei uns informieren. Je nachdem, was Sie sich preislich vorstellen und wieviel Zeit Sie in die Wartung investieren können und wollen, spielen eine Reihe von Faktoren eine Rolle, die Ihre Kaufentscheidung beeinflussen sollten.

In unserem großen Produktvergleich stellen wir Ihnen verschiedene Bestseller in drei Preissegmenten vor. Anhand unserer übersichtlichen Vergleichstabellen können Sie bereits auf den ersten Blick erkennen, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Siebträgermaschinen haben.

In der unten aufgeführten Tabelle sehen Sie unsere Espressomaschinen-Favoriten, die laut unzähliger Kundenrezensionen ihren Platz in der "Hall of Fame" verdient haben.

Kaufberatung für Espressomaschinen

Wie bei den Kaffeevollautomaten, gibt es auch bei Espressogeräten eine Vielzahl an auf dem Markt erhältlichen Maschinen. Da fällt einem die Wahl in der Regel nicht leicht. Abhilfe schafft hier unsere Espressomaschinen Kaufberatung. Der Vorteil unserer Vergleichs- und Ratgeberseite ist, dass wir Ihnen nützliches Wissen an die Hand geben, anhand dessen Sie sich leichter zurechtfinden und stets wissen, was hinter diversen Fachbezeichnungen der Hersteller steckt.

Um Ihnen die Wahl noch weiter zu erleichtern, haben wir für Sie neben der übersichtlichen Vergleichstabelle, auch informative Produktberichte zu den jeweiligen Espressomaschinen erstellt. Diese liefern Ihnen genau die Informationen zu den Geräten, die Sie für die Wahl Ihrer individuellen Espressomaschine benötigen. Bei der Erstellung dieser Tabelle haben wir uns auf die wesentlichsten Angaben beschränkt. Die Übersichtlichkeit und Transparenz der Informationen stehen dabei für uns im Vordergrund.

 

Zuletzt aktualisiert: 16.11.2018

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Espressomaschinen Test-Übersicht

​Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Ihnen so viel Wissen wie möglich zum Thema Espressomaschinen zur Verfügung stellen. Mit diesem Fachwissen werden Sie in der Lage sein, eine präzisere Auswahl und auch Kaufentscheidung treffen zu können. Zusätzlich zu unseren detaillierten Produktberichten, haben wir für Sie zudem die aussagekräftigsten Espressomaschinen Tests renommierter Magazine heraus gesucht. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie Espressomaschinen bzw. Siebträger Testberichte, die kostenpflichtig am Kiosk oder als bezahlbarer Download erhältlich sind.

​Magazin​ Espressomaschinen Test in Ausgabe
KONSUMENT (VKI) 01/2017 Siebträgermaschinen Test
Stiftung Warentest 12/2016 Kaffeegenuss für Tüftler
Haus & Garten Test 06/2016 Siebträgermaschinen im Test
ETM Testmagazin 05/2015 Siebträgermaschinen im Test

Espresso - Handarbeit die richtig Spaß macht!

Kaffee mahlen - Handarbeit die Spaß macht

Als erstes möchten wir Ihnen die größten Unterschiede zwischen Espressomaschine und Vollautomaten erläutern. Bei Kaffeevollautomaten haben Sie in der Regel eine optische Bedienoberfläche z. B. LCD-Display mit Touch-Funktion oder Tastfelder, mithilfe derer Sie Ihr Getränk zubereiten können. Sie können sozusagen Ihr Lieblingsgetränk per Knopfdruck auswählen und die Maschine übernimmt die Arbeit. Mit Arbeit meinen wir das Mahlen der Kaffeebohnen, den Brühvorgang und zum Großteil auch das Zugeben und Aufschäumen der Milch. Sie müssen sich also je nach Gerät um nichts kümmern.

Bei der Siebträgermaschine sieht das schon anders aus. Als Besitzer und Liebhaber dieser Geräte, möchten Sie sich diese Arbeiten nicht abnehmen lassen! Hier machen Sie alles von Hand. Vom Mahlen der Kaffeebohnen mit einer separaten Kaffeemühle, bis hin zum Einfüllen des frisch hergestellten Kaffeepulvers in den Siebträger inkl. Tampern (Einpressen des Pulvers in den Siebträger), machen Sie hier alles selbst. So haben Sie einen direkten Einfluss auf den Geschmack Ihres Kaffees - und wer will das nicht. Mit einer Espressomaschine lassen sich individuelle und aromatische Kaffeevariationen zaubern, an die viele Kaffeevollautomaten nicht heranreichen.

Welche Espressomaschinen machen den besten Espresso?

Espressomaschinen im Vergleich

In unseren Produktberichten und Vergleichsübersichten prüfen wir anhand einer Vielzahl von Faktoren und Käuferrezensionen, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Geräte aufweisen und welche im Kriterium Preis- Leistung überzeugen. Neben einer komfortablen Handhabung und Funktionalität der Geräte, nehmen noch diverse Andere Kriterien Einfluss auf das Gesamtbild. Zum Beispiel der Pumpen- bzw. Wasserdruck, die Temperatur des Wassers an der Kaffeeausgabe sowie die Qualität der verwendeten Kaffeebohnen. Nur Maschinen die es schaffen, den Wasserdruck, die Temperatur und die Laufzeit gekonnt zu vereinen, werden in unseren Produktvergleich aufgenommen. So verringern wir das "Frustrisiko" auf ein Minimum.

 

Der weltbeste Espresso - Galileo

Funktion und Design von Espressomaschinen

Im Vordergrund steht für uns vor allem eine gute Funktionalität der Espressomaschine. Diese zeichnet sich durch sinnvoll angebrachte Knöpfe und Hebel sowie selbsterklärende Tasten mit Piktogrammen oder Text aus. Auch eine unterstützende Beleuchtung sowie Menüführung bei Geräten mit Display spielt eine wichtige Rolle.

Aber auch das Produktdesign ist nicht zu vernachlässigen. Für den Käufer steht natürlich die Optik an erster Stelle. Die Maschine soll sich ja schließlich optimal in die Küche einfügen und nicht aus dem Rahmen fallen. Die Hersteller bieten eine große Vielfalt an Designs und Materialien. Vom hochglänzenden Kunststoff bis hin zum wertig anmutenden Edelstahl ist alles mit dabei. Die Kombination der Materialien findet am häufigsten Anwendung. Kunststoff sieht nicht schlecht aus und lässt sich gut abwischen. Der Nachteil von Kunststoff ist, dass es auf Dauer leicht zerkratzt. Wen das stört, sollte zu Edelstahl greifen. Auch Edelstahl ist gut abzuwischen, zerkratzt nicht so leicht wie Plastik, sieht edler aus und fasst sich auch besser an. Letztlich ist es eine reine Geschmacks- und Preisfrage. Denn Maschinen aus Edelstahl sind natürlich bedeutend teurer als Espressomaschinen aus Kunststoff.

Woraus setzt sich eine Espressomaschine zusammen? Was ist wichtig?

Ebenso wichtig wie die Funktionalität und die Optik sind die verbauten Teile. Die Bauelemente und wichtigen Eigenschaften einer Espressomaschine erläutern wir Ihnen nun:

Der Siebträger gibt der Siebträgermaschine ihren Namen

Siebträger einer Espressomaschine bzw. Siebträgermaschine

Noch bevor Sie Ihren aromatischen Espresso genießen können, müssen zuerst die Espressobohnen gemahlen werden. Wir empfehlen Ihnen stets ganze Bohnen zu kaufen. So können Sie den Mahlgrad selbst bestimmen und zudem ist das Aroma frisch gemahlener Kaffeebohnen einfach besser. Fertig abgepacktes Pulver ist zum Teil nicht fein genug.

Kommen wir also zum Mahlen des Kaffees. Sie brauchen am besten eine kleine elektrische Kaffeemühle. Damit können Sie den Mahlgrad durch mehrmaliges betätigen wunderbar einstellen. So ist ein individueller Espresso-Geschmack garantiert. Wenn Sie für sich den richtigen Pulver-Mahlgrad eingestellt haben, muss dieses nur noch in den Siebträger gefüllt werden. Es reicht aber nicht, dass Pulver einfach nur locker und gehäuft in den Träger zu füllen, Sie benötigen einen sogenannten Tamper, mit dem das Espressopulver von Hand im Siebträger angepresst werden muss.

Ein Tamper gehört bei nahezu allen Maschinen zum Lieferumfang. Allerdings sparen hier alle Hersteller am Material. Häufig sind diese aus Plastik und machen nicht so den vertrauenswürdigen Eindruck. Sie sollten sich daher einen Tamper aus Metall anschaffen. Damit lässt sich im Gegensatz zum Plastiktamper ein optimaler Druck auf das Espressopulver ausüben und dieses als "Finish" auch glatt ziehen.

 

Der Wasserdruck sollte bei 9 - 15 bar liegen

Wasserdruck einer Espressomaschine

Um richtige Kaffeespezialitäten zaubern zu können, kommt es bei Espressomaschinen und Kaffeevollautomaten auf den Wasserdruck an, den die Maschine in der Lage ist zu leisten. Eine Espressomaschine als auch der Kaffeevollautomat müssen zwischen 9 und 15 bar Druck aufbauen können. 15 bar sind heutzutage bei den meisten Maschinen Standard. Siebträgermaschinen die viel Druck aufbauen können, schaffen es auch, Wasser durch sehr fein gemahlenes Espressopulver zu drücken. Fein gemahlenes Pulver entfaltet beim Brühen mehr Aromen als grobes.

 

Der Wassertank einer Espressomaschine sollte abnehmbar sein

Der Wassertank einer Espressomaschine

Bei der Wahl Ihrer Siebträgermaschine sollten Sie neben den vielen Anderen Eigenschaften darauf achten, dass es möglich ist, den Wassertank zu entnehmen. Dies ist bei den meisten Maschinen zur Seite oder nach oben möglich. Der Vorteil eines abnehmbaren Wasserbehälters ist die dadurch vereinfachte Reinigung. Sie können diesen nämlich einfach in der Spüle unter fließend Wasser reinigen und wieder einsetzen. Dies sollten Sie möglichst zum Ende eines jeden Tages machen - nur so können Sie sicher stellen, dass sich keine Bakterien an den Innenwänden und im Wasser bilden. Verwenden Sie täglich stets frisches Wasser zum brühen Ihres Espresso.

 

Heißer Wasserdampf zum Aufschäumen der Milch

Wenn Sie mit Ihrer neuen Espressomaschine nicht nur Espresso, sondern auch Kaffeespezialitäten wie Cappuccino und Latte Macchiato herstellen möchten, benötigen Sie neben der richtigen Milch zum Aufschäumen, auch eine Dampfdüse am Gerät oder einen externen Quirl. Viele Geräte besitzen seitlich eine solche Düse, die je nach Kesselgröße und Leistung der Maschine eine gute und brauchbare Dampfleistung bietet. Bei Geräten mit einem kleineren Kessel muss während des Aufschäumens erneut Druck aufgebaut werden. Das ist in unseren Augen aber nicht weiter schlimm und geht je nach Bauart zudem meist recht fix.

Der Kessel bzw. die Brühkammer einer Espressomaschine spielt eine wichtige Rolle

Für die Herstellung von Espresso benötigt man heißes Wasser. Das Wasser wird aus dem Wassertank in die Maschine und in den Kessel gepumpt. Dort angekommen wird es auf die richtige Temperatur erhitzt. Je nach Größe der Maschine und Hersteller, werden Kessel unterschiedlicher Größe und Qualität verbaut. Sie unterscheiden sich meist in Sachen Bauart, Material und Dicke der Kesselwände. Bei teureren Geräten wie z. B. von Gastroback stehen die eben genannten Punkte nahezu im Einklang. Eine große Brühkammer mit starken Wänden und aus massivem Material sorgt für optimale Temperaturverhältnisse und ein super Ergebnis an der Kaffeeausgabe. Als Kammer-Materialien werden häufig die Metalle Edelstahl, Messing und Kupfer verwendet.

Unser Experten-Tipp:
Bei wenigen Geräten wird sogar noch Aluminium als Kesselmaterial verwendet. Da Aluminium aber seit längerem in dem Verdacht steht, krebserregend zu sein, haben sich die meisten Hersteller von Aluminium als Brühkammermaterial verabschiedet.

Zubehör und Ersatzteile für Espressomaschinen

Das mitgelieferte Zubehör der Maschinen fällt je nach Hersteller relativ schwach aus. In den meisten Fällen wird neben der Maschine, nur ein Plastik-Messlöffel mitgeliefert. Dieser kann und soll zugleich als Tamper verwendet werden. Das diese billigen Tamper nicht unbedingt optimal sind, haben wir Ihnen ja bereits weiter oben näher erläutert. Achten Sie bei der Wahl Ihrer zukünftigen Maschine auf eventuelle Set-Angebote. Diese Angebote bieten passend zur Maschine meist noch Entkalkungstabletten sowie separate Wasserfilter. Diese Art Espressomaschinen-Angebot gibt es zwar nicht so häufig, aber ein wachsamer Blick lohnt sich dennoch beim Stöbern. Wenn Sie sich für eine Maschine eines gängigen Herstellers entscheiden, sind Sie im Bezug auf Ersatzteile meist auf der sicheren Seite. Viele Teile werden in mehreren Maschinen-Generationen erneut verbaut, sodass Sie von einer langen Ersatzteilverfügbarkeit ausgehen können.

Video: Wie macht man mit einer Espressomaschine einen Kaffee?

Siebträgermaschinen-Bauarten

Bei Siebträgermaschinen gibt es drei (bzw. vier) unterschiedliche Bauarten. Und war den Espressoautomaten, die Einkreismaschine, die Zweikreismaschine und die Dualboiler-Maschine. Worin sie sich unterscheiden, erklären wir Ihnen jetzt.

Espressomaschine bzw. Espressoautomat

Auch unter den Espressomaschinen tummeln sich vermehrt Geräte, die ähnlich wie Kaffeevollautomaten, dem Anwender einen Großteil der Arbeiten abnehmen. Die Bedienung findet meist über gut bebilderte Tasten statt. Der Brühvorgang als auch das Aufschäumen der Milch finden bei einigen Geräten vollautomatisch statt. Lediglich das Mahlen des Kaffees und das Befüllen des Siebträgers müssen Sie meist noch selbst vornehmen. Viele Geräte werden bereits mit der Bezeichnung "E.S.E." gekennzeichnet. Dies bedeutet, dass die Maschine in der Lage ist, auch Kaffeepads zu verwenden. Mit der Verwendung solcher Kaffee-Pads ist es auch nicht mehr nötig, den Siebträger manuell mit gemahlenem Kaffeepulver zu befüllen und zu Tampern. Im Vergleich zu den Kaffee-Kapseln haben die Pads einen gravierenden Vorteil:

  • Kaffee-Pads sind von einem biologisch abbaubaren Netz, ähnlich dem eines Teebeutels umgeben und lassen sich im Biomüll entsorgen oder sogar kompostieren. Somit sind sie für die Umwelt unschädlich.

Kaffee-Kapseln hingegen stehen durch ihre Aluminiumbeschichtung im Verdacht krebserregend zu sein und sind (bis auf einen Hersteller) NICHT biologisch abbaubar und liegen aufgehäuft zu Milliarden auf Mülldeponien und schwimmen als Müllteppiche in unseren Meeren. Profitieren tun hier nur die Hersteller - nicht aber unsere Umwelt.

Siebträger- Einkreismaschine (single boiler double use)

Eine Espressomaschine die das Wasser sowohl für den Brühvorgang als auch für die Erzeugung von Wasserdampf an der Düse verwendet und zudem das Wasser über den gleichen Weg befördert und erhitzt, nennt sich Einkreismaschine. Die Heizkreise zum Espresso brühen und Aufschäumen sind also nicht getrennt. Sie können somit nicht Ihren Espresso aufbrühen und zeitgleich Milch für einen Cappuccino aufschäumen. In den einfachen und zumeist auch preiswerteren Geräten wird ein sogenannter Thermoblock verbaut, der in der Lage ist, das Wasser recht schnell aufzuheizen. Ein Nachteil des Thermoblock ist, dass dieser meist keine gleichbleibende Temperatur gewährleisten kann. Dies hat unmittelbaren Einfluss auf den Geschmack Ihres Espressos. Was viele nicht wissen ist, dass für die Zubereitung von Espresso eine andere Temperatur benötigt wird, als zum Herstellen von Milchschaum (Dampftemperatur).

  • Die ideale Espresso-Temperatur liegt bei 90 - 94°C
  • Die ideale Wasserdampf-Temperatur bei 110 - 130°C

Die Herstellung von beispielsweise Latte Macchiato gestaltet sich mit einer Einkreismaschine immer langsamer als mit einer Zweikreismaschine. Es muss zuerst das Wasser für den Espresso auf 90 - 94°C erhitzt werden, damit dieser im ersten Arbeitsschritt zubereitet werden kann. Anschließend muss der Kessel eine Temperatur von 110 - 130°C aufbauen, damit die Milch aufgeschäumt werden kann. Wenn Sie nun innerhalb kürzester Zeit erneut einen oder mehrere Espresso zubereiten möchten, muss der Kessel bzw. das Wasser erst wieder auf die Espresso-Temperatur abkühlen. Dies dauert meist etwas und stört viele Profi-Anwender.

Fazit: Wer seinen Espresso gern pur genießt, ist mit der Einkreismaschine sehr gut bedient. Für die Zubereitung von milchhaltigen Koffeingetränken sollten Sie aber immer etwas Geduld und Zeit aufbringen können.

Siebträger- Zweikreismaschine (double boiler)

Eine Zweikreismaschine besitzt wie die Einkreismaschine zwar auch nur einen Kessel, hat aber wie der Name schon vermuten lässt, zwei Heizkreisläufe. Im Kessel gibt es einen eingelassenen Wärmetauscher (erster Heizkreislauf), der die Aufgabe hat, dass Wasser für den Brühvorgang auf 90 - 94°C zu erhitzen. Parallel ist es bei dieser Bauart möglich, über die am Gerät angebrachte Dampfdüse Milch aufzuschäumen. Der Wärmetauscher hält die für Espresso erforderliche Temperatur, während gleichzeitig der Wasserdampf aus dem großen Kessel mit einer höheren Temperatur ein nahezu perfektes Schaumergebnis liefern kann. Aufgrund der Tatsache, dass in Double Boiler Maschinen der Kessel meist größer ist als in Single Boiler Geräten, bleibt die Temperatur zum Brühen durch den stetigen Zufluss von Frischwasser nahezu stabil. Wie auch bei den günstigeren bzw. einfacheren Siebträgermaschinen gibt es auch bei den Zweikreismaschinen Modelle, die sich Thermoblöcken bedienen. Dabei handelt es sich um zwei voneinander getrennte Durchlauferhitzer anstatt eines Kessels mit integriertem Wärmetauscher. Diese Geräte sind meist günstiger als die Variante mit Kessel.

Fazit: Wenn Sie gern Kaffeespezialitäten mit Milch zubereiten möchten und noch dazu mehrere hintereinander, sind Sie mit einer Zweikreismaschine gut beraten. Die Maschinen sind zwar teurer als die Einkreiser, aber die Ausgabe lohnt sich. Ein Luxusprodukt sind diese Maschinen alle.

Siebträger- Dualboilermaschine

Es gibt neben den gerade genannten Varianten zudem noch den Dualboiler. Diese Art Gerät besitzt zwei getrennte Kessel und Kreisläufe, die den Vorteil haben, die Temperaturen für das Brühen des Espressos und das Erhitzen des Wassers für die Dampfdüse getrennt voneinander regeln zu können. So ist stets gewährleistet, dass die jeweils richtige Temperatur vorliegt und gehalten wird. Diese Bauart ist sozusagen der Mercedes unter den Siebträgermaschinen und kostet dementsprechend auch mehr Geld.

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